Dienstag, 6. September 2016

Taylor Swift eine "Nazibarbie"?

Mit diesem Artikel wollen wir uns mit der „Kritik“ einer „Feministin“ namens Camille Paglia beschäftigen. Es gibt etliche englische Originalquellen, wir zitieren aber aus dem Spiegel: 

Als Kunst- und Medienwissenschaftlerin weiß Camille Paglia um die Macht der Worte. Und in einem Essay für den "Hollywood Reporter" holte die 68-jährige Feministin zum Rundumschlag gegen die exhibitionistische Selbstdarstellung einiger Frauen in den sozialen Netzwerken aus. Dabei hatte sie es besonders auf eine abgesehen: Sängerin Taylor Swift. 

Es ist immer wieder interessant wenn alte „Medienwissenschaftlerinnen“ wie Frau Paglia junge Frauen in sozialen Netzwerken stalken um dann die Mädels zu „belehren“. Und weiter heißt es: 

Bestimmte Frauen-Cliquen, genannt Girl-Squads, können laut Paglia zwar durchaus dabei helfen, wenn es darum geht, Frauen Chancen zu eröffnen. Dies gelte aber nur, solange sie in den sozialen Netzwerken nicht in so "kichernden, Zunge-herausstreckenden" Fotoposen der Swift daher kämen, schreibt Camille Paglia in dem Beitrag. 

Nun, das sind ganz einfach Freundinnen die Partyfotos veröffentlichen. Da steckt keine Agenda dahinter. Bei Frau Paglia muss aber anscheinend jede Mimik und Gestik einem bestimmten Zweck dienen. Die Frau ist unheimlich. Lesen wir weiter: 

Swift selbst sollte diese "widerwärtige Nazi-Barbie-Routine" ablegen, sich mit Freunden und Prominenten bloß darzustellen, legt die Professorin und Kulturkritikerin aus Philadelphia nach. "Das ist ein exhibitionistischer Overkill, den Lara Marie Schoenhals brillant in ihrem viralen Video 'Willkommen auf der Bühne' parodiert", schreibt sie. 

Frau Paglia erdreistet sich Frau Swift vorzuschreiben was sie zu tun oder zu lassen habe. Leidet Sie komplett unter Größenwahn? Interessant ist auch die Beschimpfung „Nazi-Barbie“. Ja es ist immer wieder schön blonde Frauen als Barbie zu beleidigen und die Verunglimpfung als Nazi darf natürlich auch nicht fehlen. Sind wir Blonde schon gewöhnt. Die übliche rassistische Hetze eben. 

Zwar müssten Frauen sich untereinander austauschen und die "immense produktive Dynamik von männlichen Bindungen in der Geschichte studieren", schreibt Paglia. Doch müsse das anderes aussehen als mit der verniedlichenden Girl-Squad-Kultur Taylor Swifts. 

Das sind Cliquen und keine politischen Gruppierungen. Frau Paglia scheint die Welt nur durch ihre ideologische Brille zu sehen. 

Über Swift zu schreiben ist eine entsetzliche Geduldsprobe, da ihre glitzernde Persönlichkeit so ein schrecklicher Flashback zu den faschistischen Blonden ist, die die soziale Szene in meiner Jugend geprägt haben", heißt es in einer Fußnote ihres Artikels über den Popstar 

Hier wird es richtig übel. „Faschistische Blonde“. Da bleibt einem fast die Spucke weg. Eigentlich ist das was Frau Paglia hier betreibt nicht mehr tolerierbar sondern Volksverhetzung. Sie scheint unglaubliche Hassgefühle gegen Blonde zu haben. Faschisten, Nazis, Barbies nennt sie uns. Und Blonde hätten die „soziale Szene“ in ihrer Jugend geprägt? Inwiefern? Kann es sein dass diese Frau unter Paranoia leidet? Mir scheint Frau Paglia war in ihrer Jugend eine Außenseiterin und wäre gerne eine beliebtes Mädchen in einer Clique gewesen. Mit 68 Jahren noch einen Groll zu haben und es an einer jungen, blonden Frau auszulassen ist aber mehr als peinlich. 

Die 25-jährige Swift ist außer für Musik und Mode für ihren angepassten Lebensstil bekannt. In der Musikbranche pflegt sie ihr Image als nettes Mädchen von nebenan - obwohl auch Swift im Mai schon mal 13.000 Dollar Leihgebühr in Lack- und Latexkostüme für ihr Video "Bad Blood" investiert hatte. 2014 zählte sie zu den erfolgreichsten Sängerinnen weltweit. Was sie zu den Vorwürfen Camille Paglias sagt, ist nicht bekannt. 

Sie sei für ihren „angepassten Lebensstil“ bekannt, meint der Spiegel. Sie ist einfach ganz normal. Muss man sich in der Öffentlichkeit immer als Nutte geben? Gerade blonden Frauen wird dies gewöhnlich unterstellt und die naturblonde Taylor Swift spielt da nicht mit. Beliebt, erfolgreich, Mädchen von nebenan und blond - für manche offensichtlich zu viel. Da kommt Neid auf. Lieber wäre ihnen die immerwährende Darstellung blonder Frauen als dumm, nuttig, zickig und unbeliebt damit ihre Ressentiments beschwichtigt werden.

 

Freitag, 24. April 2015

Antiblonder Hass unter ISIS-Terroristen

Vor etwa zwei Monaten nahmen Polizeibeamte in Australien zwei Terrorverdächtige mit den Namen Omar al-Kutobi und Mohammad Kiad fest, die einen Anschlag geplant und ein Bekennervideo hinterlassen hatten. Darin bedroht der vor einer ISIS-Flagge posierende mutmaßliche Terrorist Omar al-Kutobi blonde Menschen aufgrund ihrer Haarfarbe mit dem Tod.

„Ich schwöre beim allmächtigen Allah, blonde Leute, es gibt keinen Platz für Schuld zwischen euch und uns. Wir schulden euch nur Stiche in die Nieren und Treffer ins Genick.”

Gründe dafür mögen Ressentiments gegen die westliche Welt spielen. Man könnte schon fast von einer Art Schraubstock-Prinzip sprechen. Die Filmpropaganda-Industrie Hollywood, die den „amerikanischen Helden”, liberalen Kämpfer für Freizügigkeit und den westlichen Lebensstil gerne bewusst in Abgrenzung zur muslimischen Welt als blond darstellt, sonst aber das Bild des blonden Bösewichts oder moralisch andersweitig bedenklichen Charakters gebraucht, trägt zu diesem Hass natürlich enorm bei. Die Terrorgruppe „ISIS“ wiederum gebraucht blonde Menschen als Feindbild. Mit steigenden antiwestlichen Ressentiments (vermutlich durch weitere geplante westliche Interventionen in muslimischen Ländern) wird auch das Feindbild vom blonden antimuslimischen „Freiheitskämpfer“ innerhalb der muslimischen Welt ernster genommen, gerade weil auch Terrorgruppen sich dieses Bildes bedienen.

Eine schockierende Entwicklung, die uns nur umso noch mehr zeigt, dass wir endlich eine Lobbygruppe bilden müssen! Unser Ziel sollte es doch sein, einerseits der als „Popkultur“ getarnten antiblonden Hetze in den Medien Einhalt zu gebieten, als auch vielleicht irgendwann einmal sogar Einfluss zu nehmen auf die muslimische Welt, um die sich dort heute leider bildenden antiblonden Vorurteile zu entkräften.

Terror-Organisationen wie „ISIS“ sind für ihre grausamen Hinrichtungsvideos, die an blutrünstige Splatterfilme erinnern, berüchtigt. Sogar die BILD-Zeitung, die uns hier tatsächlich einmal positiv überraschte, räumte ein, dass es für „ISIS“ genüge, die falsche Haarfarbe zu haben, um Opfer des sich unter religiösem Vorwand versteckenden Rassenhass zu werden.

Dienstag, 3. Februar 2015

Filmanalyse - Demolition Man, von blonden Bösewichtern, blonden Serienmördern und weißen Rassisten

Offenbar hat man es mit diesem Science-Fiction-Film abgesehen, nicht nur blondhaarige Menschen, sondern auch Schwarze zu stigmatisieren. Wesley Snipes spielte im Film "Demolition Man" den blondgefärbten Bösewicht Simon Phoenix, Silvester Stallone den Protagonisten John Spartan.


Zur Handlung: Der Schwerkriminelle Simon Phoenix nimmt einige Menschen als Geiseln, der Polizist John Spartan versucht die Geiseln zu befreien, tötet sie aber aus Versehen. Phoenix und John Spartan werden daraufhin in ein "kryogenisches" Gefängnis gesperrt, sie werden also für Jahrzehnte aufgrund ihrer Missetaten eingefroren. Jedoch wird der kriminelle Peroxid-Kopf Simon Phoenix aufgrund möglicher Resozialisierung im Jahr 2032 wieder aufgetaut, läuft danach in einer utopischen heilen Welt Amok und begeht andere schwere Verbrechen. Die Polizei, die innerhalb dieser utopischen Welt seit zwanzig Jahren nicht mehr mit Schwerverbrechern umzugehen weiß, taut daraufhin auch den Polizisten John Spartan wieder auf, der Phoenix jagen soll.

Nach einer längeren trivialen Handlung kehrt der blondgefärbte Phoenix zum "Kryo"-Gefängnis zurück, um - wer hätte es gedacht - unter den vielen Schwerverbrechern ausgerechnet den Nazi-Mörder Charles Manson und den blonden Serienmörder Jeffrey Dahmer aufzutauen. Sehr raffiniert und eine von offenbar tiefgreifenden hollywoodianischem Hass bedingte Blondhetze: Gerade weil die "unpassende" Haarfarbe und der dunkelhäutige Bösewicht, den Wesley Snipes verkörpert, sozusagen ein Oxymoron bilden, sticht einem die antiblonde Triebfeder dieses Filmes ins Auge. Dieser Eindruck wird natürlich dadurch noch verstärkt, dass der blonde Antagonist Phoenix zu allem Überfluss auch noch Sympathien für "white supremacists" (=Nazis) und blonde Serienmörder hegt. Das Paket an Bösartigkeit ist komplett. Genussmörder und Völkermörder, was kann es an abgrundtieferer Abscheulichkeit noch geben, womit blonde Männer gebrandmarkt werden sollen?

Noch wichtig zu erwähnen: Sandra Bullock erhielt die "Goldene Himbeere" als schlechteste Nebendarstellerin, Wesley Snipes hingegen erhielt eine Nominierung für den MTV-Movie-Award als "bester Bösewicht". In Hollywood findet man es offensichtlich sehr grandios, einen blondgefärbten Afroamerikaner als Bösewicht für antiblonde Propaganda in Szene zu setzen. Wer das herunterspielt, der möge noch einmal auf die tiefgreifende unterschwellige Wirkung, die von einem Film ausgeht, hingewiesen werden. Gerade, weil Filme harmloser und unbescholtener als bspw. Werbung daherkommen und zu allem Überfluss auch noch populär sind.



Bildquelle: http://www.pinsound.org/wp-content/uploads/2013/07/Demolition_Man_bg.jpg

Dienstag, 20. Januar 2015

Die politische Instrumentalisierung der Haarfarbe Blond

Dieser Artikel widmet sich der blonden Haarfarbe innerhalb der politischen Instrumentalisierung für niedere Zwecke. Woran entlarvt sich der antiblonde Neider? Nicht an seiner politischen Richtung. Es gibt Rechte wie Linke, erklärte Antirassisten wie sogenannte Demokraten, die unsere Haarfarbe für ihre abartige Hetze missbrauchen. Ein beliebtes und genutztes Propagandamuster der Agitatoren jeglicher Couleur fällt immer wieder auf: "Der bösartige blonde Rassist."

Dieses Muster ist sehr effektiv, wenn es darum geht, vor allem naturblonde Menschen ein schlechtes Gewissen zu machen. Aufgrund der jüngeren Geschichte des Nazireichs, seiner dunkelhaarigen Führungsschicht und deren Lebensborn-Heime meint man, billigste Klischees mit seinen politischen Feinden in Verbindung bringen zu können, völlig gleich, ob es sich um linke, rechte, naturblonde oder sogar um rein dunkelhaarige Politfeinde handelt. Das Gedankenbild "blonder SS-Mörder", "Arier" oder "blonde Nazihexe" scheint bei den Massen gut anzukommen. Opfer sind naturblonde Menschen, die glauben sich schämen zu müssen, weil dunkelhaarige Nazis blonde Menschen für ihre Zwecke missbraucht haben.

Beispiele:

Das schon erwähnte Beispiel Kröhnert, was man auch hier nachlesen kann.
  

Da wird in den musikalischen Ergüssen linker "Antirassisten" eine offenbar beneidete Haarfarbe mit einer fragwürdigen Weltanschauung in Verbindung gebracht. Damit sind diese erklärten "Antirassisten" aber genau das, was sie vorgeben zu kritisieren: Von Vorurteilen besessene Rassenhasser, wenn man die gegen ein genetisch bedingtes Merkmal gerichteten Aggressionen als Rassenhass definieren kann.
   

Mehr subtil gehen sogenannte Karikaturisten zu Werk, die glauben Anhänger einer unbeliebten Randgruppe auffallend häufig mit einer Haarfarbe in Verbindung bringen zu können. Sprichwörtlich: Sie malen das Nazigespenst an die Wand. "Satire darf alles." - bis es einen selber trifft.   
   
Das waren nur drei Beispiele politischer Hetze, wofür unsere Haarfarbe missbraucht wird. Es gibt unzählige mehr, teils mit ähnlichen, teils mit anderen Vorurteilen verquickt. 

Bilderquelle: http://de.toonpool.com/gallery.php?user=64

Freitag, 16. Januar 2015

Hassrede auf den Mahnwachen


Wie uns mitgeteilt wurde, hat sich einen Fall von Hassrede erneut auch wieder ein Kabarettist geleistet. Der Kabarettist Reiner Kröhnert, der auf der NATO-kritischen "Friedenswinter"-Demo auftrat, stellte einen peinlichen Adolf-Hitler-Vergleich mit dem Bundespräsidenten Gauck her, malte mit seiner Adolf-Hitler-Parodie dabei gründlich das Nazi-Gespenst an die Wand und man muss nicht lange raten, wen es natürlich trifft: blonde Frauen.

Von den Demonstranten wird der blondierten dunkelhaarigen Julia Timoschenko vorgeworfen, mit Ukraine-Faschisten und der NATO paktiert zu haben, was dem Kabarettisten Reiner Kröhnert sogleich den Anlass gab, über die Haarfarbe der Dame auf eine Weise zu hetzen, dass man meinen könnte, anstelle des dunkelhaarigen Führers wären naturblonde Frauen Großmeister solcher dubioser Organisationen wie den BDM und des als böse empfundenen ukrainischen Regimes gewesen.

Was können heute lebende blonde Menschen eigentlich dafür, dass es Möchtegern-Witzfiguren wie Kröhnert nötig haben, sich solcher Vorurteile bedienen zu müssen, die ganz sicher nicht negativ auf Dunkelhaarige wie Timoschenko zurückfallen werden, sondern auf uns. Ein Leser hat mir dankbarerweise das gesamte Video zukommen lassen, den ekelhaften Ausschnitt habe ich auf meinem Kanal hochgeladen: "... ein blondbezopftes Mustermädel." - "Adolf" Kröhnert

Mittwoch, 14. Januar 2015

"Das Gesicht von Pegida - Wer ist diese Blondine?"




Wer ist dieser Rollstuhlfahrer? Wer ist dieser Dunkelhäutige? Wer ist dieser Kleinwüchsige? Der offensichtlich gehässige Unterton, mit dem die Hamburger Morgenpost titelt, ist uns nicht entgangen und daher diesen Artikel wert.

Der Schreiber könnte einpacken, wenn er auch nur eines der oben genannten Beispiele (Dunkelhäutiger, Kleinwüchsiger, Rollstuhlfahrer) zur Stigmatisierung einer ganzen Gruppe mit einer unbeliebten oder verhassten Minderheit ausnützte: "Das Gesicht vom IS - Wer ist dieser Schwarzhaarige?"

Blond und Rassismus in Verbindung zu setzen scheint offenbar ein beliebtes Stilmittel der Journalisten zu sein.


Quelle: http://www.mopo.de/politik---wirtschaft/kathrin-oertel-das-gesicht-von-pegida---wer-ist-diese-blondine-,5066858,29492074.html

Freitag, 26. September 2014

Analyse von Argumenten und Floskeln

Mit diesem Beitrag möchte ich einmal die dümmsten Argumentationsversuche genauer unter die Lupe nehmen, die fallen, wenn man das Thema Blond-Diskriminierung anspricht:
 
"Es sind doch nur Witze."
 
Das mag auf solche Witzeerzähler zutreffen, die einfach nur nachplappern was sie gehört haben ohne darüber zu reflektieren. Bei den meisten Leuten konnte ich aber immer eine gehörige Portion Schadenfreude erkennen. Bei den brünetten Damen war es Schadenfreude und Konkurrenzdenken. Bei den Männern die Möglichkeit, ihren Sexismus auszuleben. Gegenüber blonden Frauen hat man in dieser Hinsicht freie Bahn. Es scheint mir auch manchmal der Gruppendruck unter Männern zu sein, sich machohaft zu benehmen.

"Bei den blonden Weibern im Fernsehen braucht ihr euch über euren Ruf nicht wundern."
 
Ja, das Fernsehen. Die Quelle jeglicher Wahrheit. Dieses Argument ist äußerst dämlich, kommt aber sehr häufig vor. Ja, die gebleichten Brünetten, die mit Silikonbrüsten die Boulevardmedien dominieren sind natürlich "der Beweis“, dass blonde Frauen dumm sind. Erstaunlich was die Medienbranche für eine propagandistische Meisterleistung vollbracht hat. Man färbe einer Brünetten die Haare blond, drücke ihr ein Skript in die Hand und gebe ihr den Auftrag, das Dummchen zu spielen. Man betreibe diese Art der Propaganda jahrzehntelang, bis sich der Glaube blond = dumm ins Stammhirn gefressen hat. Aufwachen TV-Lemminge!
 
"Dieses Vorurteil ist nun mal gesellschaftlich verankert."
 
Na dann, muss man ja nichts dagegen unternehmen. Warum haben sich bloß Frauen gewehrt, wo es doch „gesellschaftlich verankert“ war, dass sie unter dem Mann stehen? Eine extrem dumme Argumentation und ein Indiz dafür, dass man diese Form der Diskriminierung in Ordnung findet.
 
"Damit musst du leben."
 
Ja danke. Eine sehr nette und empathische Aussage. Ehrlicher wäre die Aussage: "Geht mir doch am A**** vorbei, ob du darunter leidest."
 
"Dann färb' dir doch die Haare dunkel."
 
Warum sollte man sein natürliches Aussehen verändern? Das Problem liegt doch nicht bei uns, sondern bei denen, die uns angreifen. Sollen Rothaarige sich die Haare dunkel färben oder Dunkelhäutige sich die Haut bleichen, wenn es diese Möglichkeit gäb?
 
"Also ich persönlich sehe das nicht so, dass ihr diskriminiert werdet."
 
Das liebste Argument. Wenn der nicht Betroffene zum Betroffenen sagt, es wäre nicht so.
 
"Das ist nun mal Meinungsfreiheit."
 
Warum ist die Diskriminierung von Blonden eigentlich Meinungsfreiheit und bei anderen Gruppen Rassismus? Doppelmoral? Sollte nicht jeder Mensch so respektiert werden, wie er geboren wurde, ohne ständig attackiert zu werden?
 
"Ihr werdet bevorzugt, darum müsst ihr das aushalten."
 
Weder ich noch andere Blonde, die ich kenne, wurden je bevorzugt. Man hört dieses neidische Argument aber recht oft. Wahrscheinlich, weil es von den Medien geschürt wurde. Nein, wir werden nicht bevorzugt und müssen gar nichts "aushalten". Hört endlich mit eurem Neid und eurer Missgunst uns gegenüber auf!
 
"Du nimmst das zu persönlich."
 
Ganz ehrlich? Gibt es etwas Persönlicheres, als einen Menschen aufgrund seiner körperlichen Merkmale anzugreifen? Über eine Gruppe, seien es jetzt Blonde, Schwarze, Rothaarige usw., abfällig zu reden und dann zu der Person, welcher dieser Gruppe angehört, zu sagen, sie solle das nicht persönlich nehmen ist unverschämt.
 
"Andere Menschen müssen viel schlimmere Diskriminierungen erdulden als ihr."
 
Das stimmt natürlich, ist aber ein bequemer Schachzug, um die eigenen Unverschämtheiten zu entschuldigen.
 
"Es gibt eh kaum noch echte Blonde und die, welche sich die Haare färben sind selber schuld."
 
Falsch, es gibt noch genug echte Blonde. Die Medien geben da ein falsches Bild ab, weil dort fast nur gebleichte Brünette zu sehen sind. Im realen Leben, abseits der Mattscheibe, sehe ich oft naturblonde Menschen. Wenn man sich aber einredet, es gäbe keine echten Blonden mehr, sinkt die moralische Hemmschwelle, denn Naturblonde anzugreifen hat doch den Touch von "Rassismus". Da ist es natürlich bequem und beruhigend für das eigene Gewissen, wenn man sich einredet, die Haarfarbe Blond wäre etwas Künstliches, Unnatürliches, eine freie Wahl, etwas, dass man sich beim Friseur machen lässt, aber nichts was noch häufig natürlich vorkommen würde, womit Menschen geboren werden. Aber lasst euch sagen, so schnell werden wir Naturblonde nicht von der Erde verschwinden! Totgeglaubte leben länger.